Thomas Sabo Ice Tigers erzwingen ein sechstes Spiel im Playoff Halbfinale

Thomas Sabo Ice Tigers – Grizzlys Wolfsburg

Grundsätzlich ist Eishockey nicht meine Alpha-Sportart, doch nachdem der lokale Vertreter, die Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg, im Playoff Halbfinale der deutschen Eishockeyliga steht, schaut man sich doch das ein oder andere Spiel an, wenn es denn mal übertragen wird. Heute lief Spiel 5 zwischen Nürnberg und den Wolfsburger Grizzlys – und die Ice Tigers standen unter enormen Druck, mussten sie doch einen Sieg erzielen um vorzeitig auszuscheiden.

Match-Stand war vor Beginn 1:3 aus Nürnberger Sicht, und bei dem Modus Best of Seven fehlt Wolfsburg eben noch ein Sieg um in das Finale einzuziehen. Insofern war schon etwas Druck da, aber Hauptsponsor Thomas Sabo gab vor dem Spiel bereits zu besten, dass wenn Nürnberg gewinnen sollte, dem Finaleinzug nichts Wege steht – ich meine da fehlen noch zwei weitere Siege: Einer am Dienstag auswärts in Wolfsburg und dann noch in Spiel 7 – aber nun gut. Das Momentum wäre bei den Tigers.

Thomas Sabo sieht die Ice Tigers im Finale

Thomas Sabo sieht die Ice Tigers im Finale

Es war ein aufregendes Spiel, es hat in der Tat Spaß gemacht es anzuschauen und die Nürnberg Ice Tigers nutzten eiskalt eine unübersichtliche Wechselsituation zum 1:0 durch Marco Pfleger in Drittel 1. Weitere Tore fielen nicht mehr, obwohl Nürnberg ein deutliches Chancenplus hatte.

Marco Pfleger nutzt die Unachtsamkeit zum 1:0 aus

Marco Pfleger nutzt die Unachtsamkeit zum 1:0 aus

Im zweiten Drittel legte Nürnberg dann recht zügig zum 2:0 und 3:0 nach wieder durch Marco Pfleger und Philippe Dupuis. Am Ende des Drittels standen ganze 4 Torschüsse der Tigers auf der Statistik – wenn man davon aber zweimal trifft ist es ja perfekt. Wolfsburg hingehen hatte deutlich mehr als 10 Torschüsse zu verzeichnen: Lediglich einer fand den Weg ins Netz zum 3:1-Drittelstand.

Das letzte Drittel begann furios: Jesse Blacker erhöhte nach nur wenigen Momenten auf 4:1 und somit war Wolfsburg erstmal deutlich auf Distanz – und wie aus Nürnberger Sicht erhofft, kamen sie auch nicht mehr heran, so blieb es beim 4:1 für die Thomas Sabo Ice Tigers. Match-Stand ist nun 2:3 und Nürnberg muss am Dienstag in Wolfsburg gewinnen um nicht vorzeitig auszuscheiden.

Die Freude bei den Ice Tigers war nach dem Spiel riesengroß

Die Freude bei den Ice Tigers war nach dem Spiel riesengroß

Der Finalgegner wartet hier bereits: Der EHC Red Bull München bezwang die Eisbären Berlin mit 2:1 nach Verlängerung und stellte somit den Gesamtstand auf 4:1. In diesem Spiel ist es ebenfalls hoch her gegangen: Neben einem hochklassigen Spiel war Mitte des dritten Drittels auch noch eine weitere Unterbrechung mit Hallenräumung dabei, da scheinbar ein Feueralarm ausgelöst wurde und alle die Halle in München verlassen mussten …